Deutsche Einheit mit Herz und Kopf
   Freiheitlich demokratisches, sinn- und ergebnisorientiertes   
   Denken & Handeln für Deutschland fordert Gleichwertigkeit,
   Achtung, Respekt in den Beziehungen zwischen West⇄Ost

   
   Initiative von Bert Krifft, Leipzig
   Weitere Gedanken und Videos finden sie auf meinem YouTube-Kanal "BertKrifft". Schauen Sie gerne vorbei!



 

In dem bisherigen Vereinigungsprozess ist sichtbar viel erreicht. Zu erkennen ist's beim Gehen durch Städte, Gemeinden, Fahren durch Landschaften; vorausgesetzt, es besteht konkretes Rückerinnern an die Situation von 1990. Die Angebote zur allgemeinen Versorgung haben im Osten der Standard des Westens. Und, im Osten entstand die Mittelschicht mit Akademikern, Selbstständigen, leitenden Angestellten, Fachkräften. 

Einheit mit Herz:
Die deutsche Vereinigung tief im Herzen zu begrüßen, erzeugt sich darüber auch zu freuen. Die gemeinsame Stimmung/Begeisterung von 1989/1990 sollte als Basis bleiben für eine gleichwertige Beziehung West⇄Ost. 

Einheit mit Kopf: 
Bücher zum Thema Auswirkungen der deutsche Vereingung sind mehrfach von ostdeutschen Autoren, nur wenige von westdeutschen. Es zeigt das unterschiedliche Beachten der Lage/Beziehung West⇄Ost. Ziel sollte sein: Besseres Erkennen des Bedarfs an einem sinn- und ergebnisorientierten Miteinander West⇄Ost. 

Berichte in der Presse, in Büchern, die KI zeigen Mängel durch die Vereinigung von West⇄Ost. Um diese Mängel zu beseitigen, ein sinn- und ergebnisorientierten Miteinander herzustellen, zu leben, bedarf es auf beiden Seiten einer inneren Autorität(1) für das zusammen Denken und Handeln. Es geht um Deutschland*, das bedeutet.: Festgestellte Mängel in der Beziehung West⇄Ost stören, sie müssen beseitigt werden. 
*(nach Hans Domizlaff, sein Buchtitel von 1952 ) 

Meine Feststellungen durch die miterlebten 35 Jahre:
1. Die Vereinigung BRD & DDR erfolgte nicht auf Gleichwertigkeit als "Integration von 2 Staats-Systemen".
    Infolge der eindeutigen Abwertung des DDR-Staats-Systems entstand das "Übergewicht des Westens".          Zu wenig beachtet wurden während der Wende ostdeutsche Menschen, die durch den "Obrigkeitsstaat"          keinen Mangel erlebten; sie ließen sich "einfach mitnehmen". Heute melden sie sich mit Wählerstimmen...
2. Gut wäre die Erstellung der Perspektive zur Zukunft Deutschlands im Dialog West ⇄ Ost, denn gefordert 
    ist die Positionierung für anstehende Herausforderungen national, europäisch, global als Fundament.
3. Sinnvoll für ein "Wir" ist die Bereitschaft zum Lernen, d.h. beiderseits für WestOst. Das ergibt dann
    als Konsequenz: "An- und miteinander wachsen in Richtung der gemeinsamen Zukunft". Sehr 
    nötig ist, während der Vereinigung entstandene Fehler und Versäumnisse baldigst auf- bzw. abzuarbeiten.
4. Eine sehr große Herausforderungen für Dialoge mit "anders Denkenden" entsteht durch Entwicklungen
    bei AFD & BSW. Nach dem Stand aktueller Befragung würde das Bündnis AFD/BSW für das Land SAH
    erstmals die Regierung stellen und eine Position im Bundesrat erhalten.

Lese ich in Büchern der Autoren Dirk Oschmann, Ilko-Sascha Kowalczuk, Lars Vogel, Peter Neumann u.w., dann frage ich, wie kann diese komplexe Situation gebessert werden, Annäherung, Integration erfolgen? d.h. auch die bestmögliche Entwicklung für den Osten sowie für das gesamte Deutschland entstehen? Nehme ich den Untertitel in Jana Hensels letzten Buch -Es war einmal ein Land- ernst; "Warum sich der Osten von der Demokratie verabschiedet", dann ist das keine ermunternde Feststellung/Aussage...

Statements und Bücher mit Mängelberichten sind vielfach da. Wo ist, wer hat die Stratege, das geeignete Konzept zu dem gesellschaftlichen Wir...? Der Bundespräsidenten? = dessen Antwort: "Geht nicht weil..." Die Ostbeauftragte lies antworten, "sie hat's mit in ihren Gedanken...". Parteien...? 

Neu, jetzt im Aufbau ist das Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation in Halle/Saale (https://zukunftszentrum.info). Infolge der Mittelbereitstellung durch die Bundesregierung sollte damit viel Manpower zum Projekt Deutsche Einheit entstehen und Besserung der Beziehung West⇆Ost. 

                      Das Wir bedarf der beiderseits gewollten - noch herzustellenden- Gleichwertigkeit 

Was wäre nun zu tun für eine sinn- und ergebnisorientiere Zusammenarbeit West⇄Ost?
                                         
Schritt 1: Ist-Situation ansehen:
   Was stört, was ärgert, was fehlt, was sollte anders sein? 
     (Aufzählung, Reihenfolge ist ohne Wichtung)
   - Wir für das gemeinsame nach Vorne schauen fehlt infolge der beiderseitigen Konfrontationsposition
   - westliche Bürger, Reporter, Presse maßen sich an, über den Osten, seine Menschen zu lästern;
   - es gibt Ostdeutsche, die schimpfen relativ deutlich bis sehr aggressiv auf "Westdeutsche";
   - beiderseits existieren "mentale Blockaden", auch zu bezeichnen als "neue geistige Mauer"
   - fehlende Gleichwertigkeit für Ostdeutsche bei der Neubesetzung von Lenkungsfunktionen im Osten;
   - im Westen herrscht großer Mangel an Wissen über Historie und Gegebenheiten des Ostens;
   - wenig geachtet wurde und wird es heute noch:  Im Osten ist Substanz, liegen gute Potentiale, Werte!
   - in der Beziehung WestOst fehlt die Grundhaltung und Position für eine Gleichwertigkeit, 
   - zur deutschen Einheit mit Herz und Kopf fehlt das "Wir"; fehlen respektvolle Kontakte auf Augenhöhe;
   - Rentenausgleich 300.000 "DDR-geschiedene Frauen" in 35 Jahren nicht erfolgt (warten auf deren Tod?)
   - Nachteile Ostdeutscher durch Unterschiede bei Vergütungen der Arbeitnehmer zwischen Ost und West; 
   - Desinteresse, oftmals auch eine Überheblichkeit westlicher Bürger sowie durch die Presse; 
   - mental bei vielen Ostdeutschen das Gefühl der Benachteiligung, Abstufung, Unterlegenheit;
   - beiderseits fehlen Kenntnisse, Fähigkeiten, Bereitschaft zur gegenseitigen Anerkennung, Wertschätzung;
   - Putin-Verständnis und Putin-Nähe sind im Osten wesentlich größer als im Westen; 
   - im Osten entstand viel Bereitschaft für angebotene "einfache Lösungen" (s. Wahlergebnisse...);
   - KI-Inhalte sind „Wirkungen“, diese haben Ursachen + „Verursacher“ (Basis: wie Reden, Schreiben...); 

(1) Beschreibung Seite 231 im Buch von Cornelia & Stephan Schwarz "Schluss mit Psychospielchen"  (www.schwarzschwarz.com)

 


 

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